Hotel Transsilvanien
Laufzeit: 91 min
Budget: 85 Mill. $
Einnahmen: 358 Mill. $
Original Titel: Hotel Transylvania
Regie: Genndy Tartakovsky
Score: Mark Mothersbaugh
Genre: Animation/Comedy/Family/Fantasy
FSK: 6
Einnahmen: 358 Mill. $
Original Titel: Hotel Transylvania
Regie: Genndy Tartakovsky
Score: Mark Mothersbaugh
Genre: Animation/Comedy/Family/Fantasy
FSK: 6
Der Trailer:
Willkommen im Hotel Transsilvanien, Draculas Nobelresort, in dem Monster und ihre Familien unbehelligt von den Menschen ausspannen können. Dracula hat an einem Wochenende all seine besten Freunde - Frankenstein und seine Frau, die Mumie, den Unsichtbaren, die Familie Werwolf und noch viele mehr - eingeladen, um den 118. Geburtstag seiner geliebten Tochter Mavis zu feiern. Die Bewirtung dieser legendären Monster stellt für Dracula kein Problem dar, aber die Party beginnt erst, als sich ein Normalsterblicher in das Hotel verirrt und alles auf den Kopf stellt! .... [von der Blu-Ray Beschreibung entnommen]
Nun - soviel vorneweg - Sony Animations hatte noch nie ein gutes Händchen was Animationsfilme anging. Ihre bisher größten Erfolge waren: "Jagdfieber" und "Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen", die allesamt voll krutesker Ideen steckten, wovon keiner aber wirklich nachhaltig im Gedächtnis blieb und selbst bei den wohlwollendsten Kritikern und Kinogehern nur ein müdes "naja geht so" abringten. Und leider reiht sich Hotel Transsilvanien hier lückenlos ein.
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| Sympathische Monster in einem uninspirierten Film! |
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| Bonjour Monsieur, isch bin Le Koch Quasimodo! |
Dabei sind wilde Flugverfolgungsjagten mit schwebenden Tischen, Oldtimerrennsequenzen und ein durch das Hotel schwingender Quasimodu noch die harmlosesten Vertreter ihrer Zunft. Besonders grotesk wird der Fokus auf 3D Actionsequenzen anhand folgenden Beispiels: Draculas Wutausbrüchen: In gefühltem fünf Minuten Takt rastet der eigentlich fürsorglich-liebevolle Flatterman hochroten Kopfes aus - und schreit dabei direkt das Publikum an. Ich ertappte mich dabei mit der Frage, was ich den verbrochen habe, dass er mich hier so angeht und deswegen einfach mal so die dritte Wand durchbricht - bis mir irgendwann bewusst wurde, dass dies nur ein weiterer "3D-Schreck-Effekt" sein sollte, der aber beim zweidimensionalen betrachten des Films einfach nicht mehr funktionierte. So toll 3D im Kino auch ist, der Großteil der Vermaktungskette ist und wird auch in absehbarer Zukunft 2D bleiben und wer das nicht kapiert hat in der Filmbranche nichts zu suchen!
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| Vorsicht: Eisprung voraus! Ich sag nur Teil 2! ;-) |
In einem folglich viel zu hektischen Film, der mehr Wert auf rasante Kamerafahrten als an liebevoller Storyausarbeitung legt, dürfte es den Zuschauer am Ende auch nicht mehr wundern, dass der Soundtrack komplett aus den Spotify Charts 8 jähriger Kids mit ADHS stammen könnte und somit dem erwachsenem Zuschauer einfach nur gehörig auf die Armbuss, Steigbügel und Hammer geht! Fast könnte man hier schon von frechem Soundtrack-Marketing für die Zielgruppe hyperaktiver Kids auf Zuckerspeed sprechen! Nehmt ihnen die Cola weck und steckt sie in den Klavieruntericht! Nuff said!
Ein weiteres Problem betrifft dann leider auch noch die Synchronisation sowie die "Schau-spieler": Ich bin mir zwar über die Zugkraft eines genialen Rick Kavanian bewusst, als auch über die schauspielerische Chemie die zwischen Elyas M'Barek und Josefine Preuß existiert, aber gerade letztere hat ungefähr soviel Klang in der Stimme wie ich morgens auf dem Pot habe! Nein, dass stimmt so nicht, meine Verdauung hat definitiv mehr Dynamik und Tiefenwirkung wie diese Dame! Wobei man ihr gar nicht soviele Vorwürfe machen darf, denn im Original wird Mavis von der ähnlich larmarschig klingenden Justin Bieber's Ex-Girl-of-Interest Selena Gomez gesprochen. Hätte man Siri oder Cortana die Rolle sprechen lassen, wäre Mavis deutlich menschlicher geworden! Und Adam Sandler, der im amerikanischen Original als Vorlage für Papa Dracula diente, sprüht in etwa soviel Charisma aus, wie ein 10 Jahre alter eingewachsener Zehennagel! Nein, wie 10 eingewachsene 10 Jahre alte Zehennägel! Alter Schwede - wo Adam Sandler draufsteht - da kreisen stehts die Fliegen der intellektuellen Umnachtung um die Flimrolle! Kurzum man merkt dem Film einfach an dass seine Produktion steinig und hart war! Genndy Tartakovsky war ja immerhin schon der 6. Regisseur der sich an dem Film versuchen durfte! Da wäre aber soviel mehr
drinnen gewesen! Potential verschenkt! Aber sowas von!Ist nun aber wirklich alles schlecht an diesem Film? Nein, natürlich nicht! Die Monster werden niedlich-kindgerecht dargestellt, eine Ratte schwingt sich zum besten Sidekick seit Erfindung von Ratatouille auf, und ab und an zündet sogar einer der vielen Gags! Kinder werden an diesem Film ihre helle Freude haben und Erwachsene werden einfach versuchen dabei nicht zuviel Kopf-Aua zu bekommen!
Fazit:
Gesamtwertung:
Einzelwertungen:
Corny: 6,5/10
s.o.
Eva: 8/10
Eva: 8/10
"sehr unterhaltsam, schöne Graifk. Die armen Schafe."
Steffi: 9/10
"Superschöne Abendunterhaltung :-) 1 Pkt Abzug für die ab und an nervige Musik - nicht mein Stil"
Steffi: 9/10
"Superschöne Abendunterhaltung :-) 1 Pkt Abzug für die ab und an nervige Musik - nicht mein Stil"
Star Trek Anspielung:
Im Creditsong wird Mr. Spock erwähnt!








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