Mittwoch, 12. August 2009

The history of classic Adventure Games

Body-Counter + Games

The history of classic Adventure Games



Da ich heute zusammen mit Amon über die gute alte Zeit der RICHTIGEN Adventure Games (vorallem LucasArts) geschwelgt habe, wollte ich mal nen kurzen Überblick über die Entwicklung in diesem fantastischen Medium wiedergeben.

Die ersten Grafik-Adventures:


Screenshot von Mystery House

Wegweisend in der Anfangszeit der Grafik-Adventures war das neu gegründete Unternehmen On-line Systems (später: Sierra On-line) der Eheleute Ken und Roberta Williams. 1980 veröffentlichte das Paar mit Mystery House das erste Adventure mit grafischen Elementen, die sich aber noch auf einfache Strichzeichnungen beschränkten. Spielerisch handelte es sich dabei noch um eine Mischform, bei der die Bilder hauptsächlich zur besseren Anschaulichkeit der Umgebung eingesetzt wurden. Nach einigen weiteren Titeln derselben Machart gelang der Firma 1984 mit King's Quest schließlich der Durchbruch: erstmals wurde der Spieler grafisch durch eine Spielfigur repräsentiert, die er mit Hilfe der Pfeiltasten durch die virtuelle Umgebung steuern konnte. Abgesehen von der Navigation der Spielfigur funktionierte die Interaktion mit dem Computer allerdings wie zuvor. Für jede Interaktion mussten natürlichsprachige Textkommandos über die Tastatur eingegeben werden.


LucasArts und die Maus-Steuerung:


Patrimonium

Die erste entscheidende Weiterentwicklung der Grafik-Adventures fand 1986 statt: Murder on the Mississippi von Activision und Deja Vu von ICOM Simulations konnten erstmals vollständig ohne Tastatur gespielt werden. Lucasfilm Games (später LucasArts) veröffentlichte im selben Jahr mit Labyrinth sein wohl erstes Grafik-Adventure, das bereits einige Ansätze des später sehr erfolgreichen Interaktionssystems SCUMM zeigte.

Große Popularität erreichte das neue, Point-and-Click (dt. zeige und klicke) genannte Steuerungskonzept, als Lucasfilm Games 1987 mit Maniac Mansion sein erstes Spiel veröffentlichte, das auf dem SCUMM-System aufbaute. Ein großer Bildausschnitt zeigt darin eine Szene aus der Spielwelt, in der der Spieler sein Alter Ego mit Mausklicks umhersteuern kann. Die Interaktion mit der Umgebung funktioniert über eine Reihe von Verben im unteren Bildschirmbereich, die mit den Objekten aus der Spielszene zu einfachen Sätzen zusammengeklickt werden können (z. B. „Öffne Tür“, „Benutze Schlüssel mit Tür“).

LucasArts entwickelte die SCUMM-Technologie in den folgenden Jahren weiter und nutzte sie für Spiele wie Zak McKracken, die Monkey-Island-Reihe und Sam & Max, die zu ihrer Zeit äußerst beliebt und erfolgreich waren und auch heute noch eine großen Fangemeinde besitzen. Die meisten dieser Spiele zeichnen sich durch bunte Comicgrafik und einen schrägen Humor aus.


Die Myst-Ära:


realMyst (2000)

Eine weitere Vereinfachung des Benutzerinterfaces fand ab 1993 statt, als die Brüder Robyn und Rand Miller ihr Spiel Myst veröffentlichten. Myst stellt das Geschehen aus der Ich-Perspektive dar und kam völlig ohne Verben oder andere komplexe Interaktionsmodelle aus. Ein einfacher Klick in die Umgebung reichte, um durch die Spielwelt zu navigieren und mit ihr zu interagieren. Der Titel zeichnete sich, wie seine Nachfolger, durch lange Produktzyklen, hohe Produktionswerte und aufwändige 3D-Grafiken mit einkopierten gefilmten Schauspielern aus. Das Spielerlebnis basiert im Wesentlichen darauf, die Umgebungen zu erkunden, ihre Funktionsweise zu entschlüsseln und logisch kombinierend abstrakte Rätsel zu lösen. Dabei offenbart sich dem Spieler Stück für Stück eine komplexe Mythologie, die auch in mehreren Romanen fortgeführt wurde. Anders als bis dahin üblich übernahm der Spieler in Myst nicht die Rolle eines vorgefertigten Charakters, sondern repräsentierte sich selbst, was durch das Verwenden der Egoperspektive ermöglicht wurde.

Die Myst-Reihe zählt bis heute zu den bestverkauften Spieleserien der Computergeschichte, auch wenn die jüngsten Ableger nicht mehr so erfolgreich wie die Vorgänger waren. Dieser Erfolg hat dazu geführt, dass in den Jahren nach 1993 viele Konkurrenten ähnliche Produkte auf den Markt gebracht haben. Diese oft als Myst-Klone bezeichneten Spiele konnten dem Vorbild aber nie den Rang ablaufen. Obwohl sich bis heute eine treue Fangemeinde erhalten hat, führt das spezielle Konzept der Reihe immer wieder zu harscher Kritik von Spielern, die keinen Reiz in derartigen Titeln sehen.


Tod eines Genres?

Ende der 1980er und zu Beginn der 1990er waren Adventures sehr populär. Neben LucasArts und Sierra bedienten weitere Firmen den Markt: die Westwood Studios schufen mit ihrer Serie The Legend of Kyrandia ihre eigene Fantasy-Welt, die Gobliiins von Coktel Vision führten in mehreren Teilen durch knifflige Fantasy-Szenen und Simon the Sorcerer von Adventure Soft kopierte das Erfolgsrezept der LucasArts-Klassiker.

Dann begann jedoch die immer ausgefeiltere Technik neue Spieltypen hervorzubringen: Ego-Shooter wie Doom oder Quake revolutionierten die Spielewelt, während Versuche, das bereits relativ ausgereifte Adventure-Genre durch weitere Innovationen voranzutreiben oft an der fehlenden Akzeptanz der Spieler scheiterten. Dazu kam, dass die immer jünger werdende Zielgruppe weniger kopflastige Spiele bevorzugte. So stagnierte der Adventure-Markt, während der Gesamtmarkt explosionsartig wuchs. Nach den Veröffentlichungen des von Kritikern hoch gelobten Grim Fandango von LucasArts (ein kommerzieller Flop) und Funcoms The Longest Journey in den Jahren 1998 und 1999 schien das Genre endgültig von der Bildfläche zu verschwinden. Namhafte Firmen wie Sierra und LucasArts verabschiedeten sich vollständig aus ihrem traditionellen Marktsegment.


Aufschwung im neuen Jahrtausend:

Zurzeit ist jedoch wieder ein Aufschwung zu erkennen. Es erscheinen immer mehr hochwertige Adventures, die teilweise auch wieder nennenswerten kommerziellen Erfolg haben. Begonnen hat diese Entwicklung mit der Veröffentlichung von Runaway, das nach dem Erscheinen in seinem Herkunftsland Spanien zunächst drohte, in der Konkursmasse des ehemaligen Publishers zu verschwinden, dann aber im Jahr 2002 doch noch von dtp entertainment in Deutschland veröffentlicht wurde und schließlich auch in anderen Ländern erscheinen konnte. Im Anschluss haben sich international Dreamcatcher und im deutschsprachigen Raum dtp des Genres angenommen und jedes Jahr mehrere Adventures veröffentlicht.

Seit dem kommerziell ungewöhnlich erfolgreichen Runaway sind beispielsweise mit dem düsteren Horror-Spiel Black Mirror, dem poetischen Syberia-Doppel des Comic-Zeichners Benoît Sokal oder den in Deutschland entwickelten Titeln The Moment of Silence, Ankh und Geheimakte Tunguska wieder hochwertige Adventures erschienen, die sowohl von der Fachpresse als auch von vielen Spielern positiv aufgenommen wurden. Doch auch wenn der Trend zu mehr und besseren Adventures zurzeit (2009) anhält, fristet das Genre weiterhin ein Nischendasein: die Budgets sind erheblich geringer als bei mehrheitsfähigeren Genres wie den Ego-Shootern und die Verkaufszahlen geringer.

Viele der Adventure-Klassiker laufen nicht mehr problemlos auf modernen Rechnern. Frühe Adventures waren noch für Computersysteme wie den C64 oder den Amiga entwickelt, die mittlerweile kaum noch gebräuchlich sind. Für diese muss man größtenteils Emulatoren einsetzen, um sie heute noch spielen zu können. Ein Open-Source-Projekt namens ScummVM arbeitet mit Erfolg daran, eine freie Engine für die alten LucasArts-Adventures zur Verfügung zu stellen, damit diese auch auf modernen Systemen gespielt werden können. Inzwischen werden mehr Spiele von dem System unterstützt, die nicht auf der SCUMM-Technologie basieren.


Randbereiche des Genres:

In der jüngeren Adventure-Geschichte stellte sich immer häufiger die Frage nach den Grenzen des Genres. Immer mehr Spiele mit teilweise radikalen Innovationen schufen völlig neue Spielerlebnisse, die in die üblichen Klassifikationssysteme nur schwer einzuordnen sind. 2003 erschien mit In Memoriam eine CD, die angeblich von dem Entführer zweier Journalisten als rätselhafte Spur zu seinem Versteck veröffentlicht wurde. Der Spieler musste nun in einer Kombination aus Geschicklichkeitsspielen und Rätseln, die mit Hilfe von realer Internetrecherche gelöst werden konnten, das Geheimnis des fiktiven Entführers lüften.

2005 stellte Quantic Dream sein Spiel Fahrenheit fertig, das wie ein interaktiver Film mit Echtzeit-3D-Grafik inszeniert war und eine komplexe Science-Fiction-Geschichte erzählte. Anders als bei Adventures üblich bestand Fahrenheit im Wesentlichen aus verschiedenen Geschicklichkeitsprüfungen, weswegen manche Spieler den Titel nicht als Adventure sehen.

Neben den Innovationen sind es auch immer mehr Mischformen aus Adventure, Action-Adventure, Rollenspiel und anderen Spielarten, die die Genregrenzen weiter aufweichen. So verbindet Psychonauts von Spieldesigner Tim Schafer, der zuvor für Klassiker wie Day of the Tentacle oder Vollgas verantwortlich war, Elemente aus Adventures und 3D-Jump’n’runs. Eine Abgrenzung der Adventures von anderen Spielen ist damit heute noch schlechter möglich als in den 1980ern.


Japanische Adventures:

Japanische Adventures gehören in Japan seit Jahrzehnten zu den bestverkauften Spielen. Diese machen 70 % aller Computerspieltitel in Japan aus.[1] Einige (kommerzielle als auch fanbasierte) sind so erfolgreich, dass Romane, Hörspiele, Manga oder Anime zu ihnen erscheinen. Außerhalb Japans sind sie jedoch so gut wie gar nicht präsent.

Der Großteil sind Textadventures ohne Verbsystem mit Illustrationen im Anime-Stil. Viele von ihnen sind eher interaktive Romane, deren Fokus – im Gegensatz zu ihren westlichen Gegenstücken – mehr auf der Handlung liegt, denn auf Puzzles und dergleichen. Daher beschränkt sich die Interaktion mit dem Spiel auf Nachfragen des Spiels bei bestimmten Entscheidungspunkten wie weiter verfahren werden soll, aus denen der Nutzer auswählt bzw. verzichtet auch ganz auf diese. Die Handlung besitzt häufig einen starken romantischen Aspekt.

Es gibt jedoch auch die „klassischen“ Point-and-Click-Grafikadventures mit Puzzelanteilen, wie Hotel Dusk: Room 215.

Achja hab alles aus wiki kopiert ... ;-)

Die letzte Staffel

Filme und Serien

Stargate - Atlantis


Season 5
Episodenzahl: 20

Mi, 20:15 Uhr auf RTL 2

Dienstag, 11. August 2009

Coraline - Update - Es läuft!

Filme und Serien

Mo, 17.08, 20:30 IMAX!


Wer Lust hat bitte melden!
Genauer Kartenpreis geb ich noch bekannt!

Montag, 10. August 2009

CsW proudly presents:

Fun Stuff, Kuriose Aktionen,

Küssen verboten!



Viel "Spaß" damit ;-)

Neuestes vom Lok-Liebhaber

Fun Stuff

You sexy thing




Slave to love



Nothing`s gonna stop us now




I just died in your Arms tonight




Hungry Eyes



Grill anzünden auf chilenisch

Mann vs. Frau - Der Geschlechterkampf



Sonntag, 9. August 2009

Coraline

Filme und Serien

CsW Geheimtipp 2009



Wer Bock hat:
Wir vom CsW machen einen Kinoausflug am Montag den 17.09.
In digital und 3-D!

Also wer Lust hat soll sich melden!!!

ABER:
Der Film läuft NICHT in Erlangen an
(abgesehen mal davon das in Erlangen eh kein digitales Kino gibt "pfui")

Der Film läuft in dermaßen wenig Kinos an, dass es auf der Homepage nen "Kinofinder-Button" gibt. Laut diesem sollte er im Cinecitta in Nürnbeg in digital 3-D laufen. Aktuell gabs dort aber nur eine Preview-Vorstellung im IMAX und bisher taucht der Film nicht im aktuellen Kinoprogramm auf.

Daher:
Wer Lust hat mitzugehen kann sich bei uns melden (ICQ, E-mail, Verbal 1.0), sollte aber auch im Hinterkopf behalten dass der Film eventuell gar nicht anlaufen wird :-(




Samstag, 8. August 2009

The Imaginarium of Doctor Parnassus

Filme und Serien

The Imaginarium of Doctor Parnassus



Es ist schon krass was man mit gerade mal 30 Millionen Dollar auf die Beine stellen kann während Harry Potter 6 250 Millionen Dollar verschlungen hat ...

Für mich ist der Film auf alle Fälle ein kommender Geheimtipp!


Horror picture show meets Genetic

Filme und Serien

Repo! The Genetic Opera




Kranker Mist?

JA! Und wir lieben es!

Mittwoch, 5. August 2009

Der Lok-Liebhaber - Das Musical

Fun Stuff

Der Lok-Liebhaber - Das Musical



Mit freundlicher Genehmigung von LordBurn Video Productions inc.

Der Lok Liebhaber ist wieder online!

Fun Stuff

Ein Dank geht an die Macher vom TBHL-Blog



Mit freundlicher Genehmigung des Copyright-Inhabers Fernsehkritik.tv


Machs mir digital, baby!

Filme und Serien

"Neue" schöne Welt


Analog - unscharf


Vor kurzen habe ich den neuen Harry Potter in einer digitalen Vorstellung in Nürnberg gesehen. Und jetzt mal SCHANDE über die deutschen Kinos! Digital ist ungefähr so eine krasse Verbesserung in der Bildqualität wie damals der Umschwung von VHS auf DVD. Es ist einfach Hochgenuss der Sinne so einen Film in so einer brachen Bildgewalt genießen zu dürfen. Und für das Technologieland Deutschland ist eine echte Schande dass dies in Amerika schon lange zum Standard gehört und in Deutschland die Zuschauer immer noch „analog“ gequält werden. Wenn man zudem mal bedenkt, dass fast jeder kommende Blockbuster ach was sage ich fast jeder Film in Zukunft auch noch in 3-D erscheinen wird, da dies die wirklich „neue“ Technologie ist und wir in Deutschland es noch nicht einmal auf die Reihe bekommen haben eine Promille unserer Kinos digital auszustatten, braucht man sich nun echt nicht mehr zu wundern, dass keiner mehr in unsere Kinos geht.


Digital - scharf

Zudem, mit dem Siegeszug der Full-HD-TVs in Kombination mit 1080p Filmen (Blu-Ray) schaut doch inzwischen jedes Heimkino besser aus als das Standardkino um die Ecke. Tja mein persönliches Fazit dafür ist, dass ich nur noch in die Kinos gehe die auch die neuste Technologie anbieten. Und ja, dafür bin ich auch gerne bereit mehr zu zahlen. Denn wenn schon eine normale Kinokarte heutzutage um die 9 Euro kostet, wofür ich auch eine brandneue Singel-DVD bekomme, dann zahl ich fürs Kino lieber mehr um dann auch MEHR Sinneserfahrung zu bekommen!

Der Aufsteiger des Tages:

Star Trek

Das freut mein altes Herz:


Dienstag, 4. August 2009

Ein Dank geht an den Sepp

Münzsammlung

20 cent Malta
Wappen Maltas

Interessante Nebeninfo:
Malta ist einfach zu klein zum Münzprägen - daher mats Frankreich und schippert dann die Münzen via Schiff zu den Maltesen. Gut das es noch keine Piraten im Mittelmeerraum gibt ;-)

Montag, 3. August 2009

3 D nun auch für alte Filme

Filme und Serien

Toy Story 1 +2


Der Trailer ist überraschend witzig geworden!